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Planen und Zelte

Die Soldaten der Wehrmacht kannten verschiedene Möglichkeiten, während des Einsatzes zu übernachten; im Freien, in oder unter Fahrzeugen, in selbstgebauten Hütten, in besetzten Gebäuden- aber sehr häufig schlief man im Zelt.

Zur Grundausrüstung des Soldaten gehörte eine Zeltbahn 31, ein Zeltstab, zwei Häringe und eine Zeltschnur von 2 m Länge:

Zeltausrüstung

Die Zeltbahn konnte für die verschiedensten Zwecke gebraucht werden. Als Regenmantel, Tarnbekleidung und Floßsack:

Regenschutz / Tarnung Flosssack

Als Verwundetentransportmittel:

Bahre 1 Bahre 2

Als Wetterschutz und Deckung:

Deckung 1 Deckung 2

Und natürlich als Bestandteil eines Zeltes.....

Hier gab es verschiedene Möglichkeiten des Aufbaus; die einfachste war das sogenannte Viererzelt:

Viererzelt Draufsicht Viererzelt Seite

Vier Soldaten waren in der Lage mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Material ein solches Zelt zu errichten.
Theoretisch sollten diese Vier dann auch darin übernachten....

Eine weitere Form war das Achterzelt:

Achterzelt Draufsicht Achterzelt Seite

Diese Form kann man mittels Einfügung weiterer Dreiecksplanen an den Längsseiten beliebig verlängern. Aufgrund des Firstes bietet es etwas mehr Raum, aber nicht wirklich mehr Grund- also Liegefläche. Also nur eine bedingte Verbesserung; diese Form ist für vier Mann kommod, jede Mehrbelegung erfordert eine Form der Verbundenheit, die über reine Kameradschaft weit hinausgeht.

Mit 16 Planen kann man bereits einen „Palazzo Protzo“, das sogenannte „Hauszelt“, errichten:

Hauszelt

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